Whitelabel oder direkte Zusammenarbeit? Erfolgsmodelle für Agenturen bei Webprojekten
21.08.2025Agenturen stehen bei der Realisierung von Webseiten und Onlineshops vor der Wahl: Sollen sie auf einen diskreten Whitelabel-Partner im Hintergrund setzen oder externe Spezialisten offen als Projektbeteiligte einbinden? In diesem Beitrag erläutern wir die beiden wichtigsten Modelle der Zusammenarbeit zwischen Agenturen und technischen Dienstleistern wie JAR Media. Sie erfahren, welche Vorteile und Herausforderungen beide Ansätze bieten, wie Sie die passende Option für Ihr Projekt identifizieren und mit welchen Best Practices die Zusammenarbeit besonders erfolgreich gestaltet werden kann.
Im digitalen Zeitalter stehen Marketing-, Design- und Werbeagenturen vor der Herausforderung, ihren Kunden technisch einwandfreie Webseiten und Onlineshops anzubieten – oft auch dann, wenn im eigenen Haus keine ausreichenden Entwicklungsressourcen vorhanden sind. Hierfür haben sich zwei Modelle etabliert: Die Beauftragung eines Whitelabel-Subunternehmers oder die direkte Einbindung externer Spezialisten als Projektbeteiligte. Beide Ansätze haben ihre spezifischen Stärken und potenziellen Stolpersteine. In diesem Blogbeitrag vergleichen wir die Möglichkeiten und zeigen auf, wann welches Modell am besten zum Einsatz kommt.
Whitelabel-Subunternehmer: Unsichtbare Unterstützung im Hintergrund
Beauftragen Agenturen einen Whitelabel-Subunternehmer wie JAR Media, agiert dieser vollständig im Hintergrund. Die technische Umsetzung wird unter dem Namen und in der Corporate Identity der Agentur erbracht, während der Endkunde in der Regel nichts von der Beteiligung des technischen Partners erfährt. Dieses Modell bringt mehrere Vorteile mit sich:
Vorteile:
- Markenwahrung: Die Agentur bleibt alleiniger Ansprechpartner für ihre Kunden und stärkt damit ihre eigene Marke.
- Flexibilität: Personelle Engpässe oder fehlende Spezialkompetenzen können unkompliziert ausgeglichen werden.
- Effiziente Kommunikation: Die Kommunikationswege bleiben klar, da die Agentur die Schnittstelle zum Endkunden steuert.
Allerdings birgt das Whitelabel-Modell auch Herausforderungen:
- Verantwortungsbündelung: Die Agentur trägt die volle Verantwortung für die Qualität und Termintreue gegenüber dem Endkunden.
- Kommunikationsaufwand: Alle Informationen müssen intern koordiniert und an den Whitelabel-Partner weitergegeben werden, was zusätzliche Kommunikationsschritte erfordern kann.
- Eingeschränkter direkter Austausch: Direkte Rückfragen zwischen Entwicklerteam und Endkunde sind nicht möglich, was in komplexen Projekten zu Missverständnissen führen kann.
Direkte Projektbeteiligung: Experten sichtbar einbinden
Alternativ können Agenturen die Kompetenz eines technischen Partners wie JAR Media auch transparent und sichtbar als direkten Projektbeteiligten einbinden. Dabei übernimmt der Dienstleister klar benannte Aufgaben und kommuniziert – je nach Model – auch teils direkt mit dem Endkunden. Die Vorteile dieses Modells sind:
Vorteile:
- Direkte Expertise: Komplexe technische Anforderungen können schnell und präzise geklärt werden, da Entwickler und Endkunde miteinander sprechen können.
- Klarheit in der Verantwortlichkeit: Der Dienstleister trägt für seinen Leistungsbereich die direkte Verantwortung.
- Entlastung der Agentur: Die Agentur kann sich noch stärker auf ihre Kernkompetenzen (z. B. Design und Kundenberatung) konzentrieren.
Dem stehen jedoch potenzielle Nachteile gegenüber:
- Markenverwässerung: Die Agentur teilt sich die Bühne mit dem technischen Partner, was beim Kunden zu einer relativen Schwächung des eigenen Markenauftritts führen kann.
- Koordinationsaufwand: Die direkte Einbindung mehrerer Parteien kann zu Abstimmungsbedarf führen.
- Vertraulichkeit: Die Offenlegung externer Partner erfordert Vertrauen in Diskretion und Professionalität des Dienstleisters.
Entscheidungshilfen: Wann eignet sich welches Modell?
Die Wahl des passenden Modells hängt von mehreren Faktoren ab:
Wenn Ihre Agentur auf die volle Kontrolle über Kommunikation und Markenpräsenz Wert legt, empfiehlt sich der Einsatz eines Whitelabel-Subunternehmers. So können Sie Ihren Kunden durchgängig als zentraler Partner entgegentreten und das Dienstleistungsangebot unter der eigenen Marke erweitern.
Bei Projekten mit besonders komplexen technischen Anforderungen oder bei Kunden, die Wert auf transparente Prozesse und direkte Ansprechpartner legen, kann die offene Beteiligung technischer Dienstleister sinnvoll sein. Dies beschleunigt die Umsetzungszyklen und kann die Qualität der Ergebnisse verbessern, insbesondere wenn viele Detailfragen oder individuelle Integrationswünsche bestehen.
Nicht zuletzt spielen die Ressourcenplanung und der Projektumfang eine Rolle: Während Whitelabel-Partnerschaften besonders für kleinere oder standardisierte Aufträge geeignet sind, ist die direkte Einbindung von Experten bei umfangreichen oder innovativen Projekten häufig die bessere Wahl.
Tipps für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit technischen Partnern
Unabhängig vom gewählten Modell ist der Schlüssel zum Projekterfolg eine effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit:
- Klare Briefings: Investieren Sie Zeit in präzise Anforderungsbeschreibungen und Übergabedokumente. Je besser das gemeinsame Verständnis, desto reibungsloser die Umsetzung.
- Transparente Kommunikation: Definieren Sie verbindliche Kommunikationswege und Ansprechpartner. Regelmäßige Abstimmungen helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
- Agile Arbeitsweise: Profitieren Sie von agilen Methoden. Bei JAR Media beispielsweise erfolgen regelmäßige Reviews, sodass Kundenwünsche frühzeitig berücksichtigt werden können.
- Saubere Übergaben: Planen Sie ausreichend Zeit für technische wie inhaltliche Übergaben ein, damit nach Abschluss der Entwicklung ein nahtloser Übergang an Ihr Team oder den Endkunden erfolgt.
Mit diesen Ansätzen sichern Sie sich nicht nur effiziente Projektabläufe, sondern stärken auch langfristig das Vertrauen Ihrer Kunden in Ihre Agentur.
Fazit
Ob Whitelabel-Subunternehmer oder direkte Projektbeteiligung: Für Agenturen eröffnen beide Modelle hervorragende Möglichkeiten zur Erweiterung des eigenen Angebots. Entscheidend ist die bewusste Wahl des passenden Partners und eine professionelle Zusammenarbeit. So können Sie den technischen Teil Ihrer Digitalprojekte sicher und flexibel auf höchstem Niveau realisieren – und Ihre Kunden dauerhaft begeistern.