Vom Figma-File zum performanten WordPress-Theme: Der Agentur-Leitfaden zur perfekten Übergabe mit JAR Media

05.11.2025
Dieser Beitrag zeigt Agenturen in Deutschland, wie eine präzise Übergabe von Design, Content-Modell, SEO/Tracking und Funktionsumfang die Umsetzung in ein skalierbares, wartbares WordPress-Theme beschleunigt. Er erläutert, wann Gutenberg-Blocks oder ACF sinnvoll sind, wie CPTs, WooCommerce und eine Komponentenbibliothek sauber integriert werden und welche Qualitätsmaßstäbe (Core Web Vitals, BITV, DSGVO) gelten. Zudem beschreibt er die agile Zusammenarbeit mit klaren Backlogs, Sprints, Reviews und transparenter Abrechnung (95 € Entwicklung, 105 € Beratung) sowie einen reibungslosen Deployment- und Handover-Prozess. So erhalten Reseller-, Marketing-, Design- und Werbeagenturen einen belastbaren Rahmen, um Projekte planbar, messbar und im deutschen Rechtsraum zuverlässig abzuwickeln.

Damit aus fertigen Konzepten und Designs ein robustes, skalierbares WordPress-Theme wird, ist eine präzise Übergabe von zentraler Bedeutung. Aus Erfahrung mit Agenturprojekten in Deutschland empfiehlt JAR Media (eine Marke der invokable GmbH) folgendes Übergabepaket:

  • Designs und Designsystem

    • Figma-Dateien mit sauberem Layering, klaren Komponenten, Variants und Auto-Layout.
    • Einheitliche Design-Tokens (Farben, Typografie, Spacing, Radius, Schatten) inklusive Benennungskonventionen.
    • Dokumentierte Breakpoints (z. B. 360/768/1024/1280/1536 px) und Regeln für responsives Verhalten.
    • Zustände/Interaktionen: Hover, Focus, Active, Disabled, Sticky, Modals, Off-Canvas, Mikroanimationen.
    • Asset-Quellen und Lizenzen: Webfonts (Subsetting/Hosting), Icons (SVG), Bildrichtlinien (Formate, Art Direction).
  • Content-Modell und Informationsarchitektur

    • Sitemap mit Seitentypen, Taxonomien und Beziehungen.
    • Content-Modelle für Seitenmodule und wiederverwendbare Elemente (z. B. Hero, Teaser-Grids, Testimonial, FAQ).
    • Felder und Feldtypen pro Modul (Text, Rich Text, Bild, Galerie, Relation, Link, Zahl, Auswahl, Datum, Toggle).
    • Regeln für dynamische Inhalte (Bezüge zu CPT, Kategorien, Produktdaten).
  • SEO- und Tracking-Anforderungen

    • Metadatenkonzept (Title, Description, OG/Twitter Cards), Canonicals, Hreflang (falls relevant), XML-Sitemaps.
    • URL-Strategie, Redirect-Matrix (z. B. beim Relaunch), Indexierungsregeln (robots, noindex).
    • Strukturierte Daten (Schema.org) pro Seitentyp.
    • Tracking-Setup: Consent-first Implementierung, Tag Manager Container, Events/Conversions, Datenlayer-Spezifikation.
  • Funktionsdefinition

    • Detailbeschreibungen für Formulare (Validierungen, Zustelllogik, Double-Opt-in).
    • Suche/Filter (insb. WooCommerce: Facetten, Sortierung, Paginierung).
    • Schnittstellen/Integrationen (CRM, Newsletter, PIM, Zahlungsanbieter).
    • Barrierefreiheitsanforderungen nach BITV (Fokusführung, Kontrast, Tastaturnavigation, ARIA).

Mit diesem Material können wir frühzeitig Annahmen validieren, Risiken minimieren und die spätere Redaktionsarbeit für Ihr Team optimal vorbereiten.

Technischer Zuschnitt in WordPress: sauber, modular, zukunftssicher

Je nach Projektgröße und Redaktionsteam legen wir gemeinsam die passende Architektur fest. Direkte Leitplanken:

  • Block-Editor (Gutenberg) vs. ACF

    • Gutenberg eignet sich, wenn Redakteurinnen und Redakteure modular arbeiten sollen, Komponenten kombinieren und Layouts innerhalb definierter Grenzen variieren möchten. Vorteil: native Zukunftsfähigkeit und gute Editor-Erfahrung.
    • ACF (Pro) empfehlen wir, wenn die Komplexität der Eingabemasken sehr hoch ist, die Freiheiten im Layout bewusst eingeschränkt werden sollen oder besondere Feldlogiken nötig sind. Häufig nutzen wir eine Hybrid-Strategie: eigene Blocktypen mit ACF-Feldern, um das Beste aus beiden Welten zu verbinden.
    • Unsere Prämisse: Redaktionsfreiheit ohne „Layout-Wildwuchs“. Design-Tokens und feste Block-Voreinstellungen sorgen für Konsistenz.
  • Custom Post Types (CPT) und Taxonomien

    • Für wiederkehrende Strukturen (Cases, Team, Events, Standorte, Downloads) definieren wir schlanke CPTs.
    • Beziehungen (Relation-Felder) erlauben modulare Teaser und dynamische Listen. Filterlogiken werden früh geklärt.
  • WooCommerce sauber integrieren

    • Performance-freundliche Produkt-Templates und asynchrone Filter.
    • Schlanke Checkout-Flows, DSGVO-konforme Zahlungsanbieter, klare Mails und Statuslogik.
    • Vorsicht bei Massen-Plugins: wir priorisieren wenige, gut gewartete Erweiterungen.
  • Komponenten-Bibliothek als Single Source of Truth

    • Jedes im Design definierte Modul wird als wiederverwendbare Komponente umgesetzt (PHP/JS/SCSS), mit klaren Props/Feldern, Responsiv-Regeln und Barrierefreiheitsmerkmalen.
    • Eine interne Storybook-/Pattern-Library dient als lebende Dokumentation und Testoberfläche – ideal für gemeinsame Reviews.
  • Technologiestack und Konventionen

    • Moderne Frontend-Builds (SCSS/PostCSS, TypeScript, ESBuild/Vite), systematische Code-Splitting-Strategien, Critical CSS.
    • Strikte Linting/Formatting-Regeln, PHPStan/ESLint/Stylelint, Commit-Konventionen und Code-Reviews.

Ergebnis: ein performantes Theme, das Redakteuren gezielt Freiheiten erlaubt, ohne das Designsystem zu verwässern.

Zusammenarbeit und Abrechnung: agil, planbar, transparent

Wir arbeiten mit Agenturen in Deutschland in einem klar strukturierten, agilen Rahmen:

  • Budget- und Aufwandsschätzung

    • Auf Basis der Übergabeunterlagen erstellen wir eine grobe Aufwandsschätzung sowie ein Budgetfenster.
    • Risiken und Annahmen werden offen gelegt; kritische Pfade markieren wir früh.
  • Backlog-Pflege, Sprints, Reviews

    • Das Product Backlog pflegen wir gemeinsam mit Ihnen: Epics, User Stories, Akzeptanzkriterien.
    • In zwei- bis dreiwöchigen Sprints liefern wir inkrementell auf einem Staging-System aus.
    • Regelmäßige Reviews mit der Kreation und den Beraterinnen/Beratern stellen sicher, dass Umsetzung und Design deckungsgleich bleiben.
  • Kommunikation und Tools

    • Tickets in Ihrem System oder unserem (z. B. Jira), gemeinsamer Slack/Teams-Channel, feste Jour fixe.
    • Änderungswünsche laufen über definierte Workflow-Schritte (Backlog → In Progress → QA → Review → Done).
  • Transparente Abrechnung

    • Abrechnung auf Stundenbasis: 95 € pro Programmiererstunde, 105 € pro Beraterstunde.
    • Timesheets mit Tätigkeitsbeschreibung, auf Wunsch je Arbeitspaket aggregiert.
    • Fokus auf Projekte innerhalb Deutschlands; Datenschutz, Vertragstexte und Datenverarbeitung entsprechend deutschem/EU-Recht.

So behalten Sie Kosten und Fortschritt jederzeit im Blick und können intern zuverlässig planen.

Qualität, Recht und Geschwindigkeit: was wir messen und absichern

Ein WordPress-Projekt ist erst dann wirklich fertig, wenn es schnell, zugänglich, datenschutzkonform und stabil läuft. Unser Qualitätsrahmen:

  • Core Web Vitals im Griff

    • LCP: schnelle Largest Contentful Paint via serverseitigem Caching, optimierten Bildern (AVIF/WebP), Critical CSS.
    • INP: reaktionsschnelle Interaktionen durch möglichst wenig Blockier-JS, Debouncing/Throttling, Code-Splitting.
    • CLS: stabile Layouts durch feste Media-Ratios, reservierte Platzhalter, saubere Font-Loading-Strategien.
    • Messung: automatisierte Lighthouse-Läufe, WebPageTest, Field Data-Monitoring (z. B. CrUX) auf Staging und Live.
  • Barrierefreiheit nach BITV

    • Tastaturnavigation, korrekte Fokusreihenfolge/-sichtbarkeit, semantische HTML-Strukturen.
    • Farbkontraste, skalierbare Typografie, sinnvolle ARIA-Rollen, aussagekräftige Labels und Alternativtexte.
    • Prüfungen gegen WCAG 2.1/2.2 AA, Stichproben mit Screenreadern und Dokumentation der Abweichungen inkl. Maßnahmenplan.
  • DSGVO und Consent

    • Consent-Management-Plattform (CMP) mit sauberen Kategorien und priorisierter Einwilligung.
    • Tagging erst nach Consent, Consent Mode V2, Server-Side Tagging, IP-Anonymisierung, Datenminimierung.
    • Rechtssichere Standardseiten: Impressum, Datenschutz, Cookie-Richtlinie; Logging von Einwilligungen.
  • Performance- und Caching-Strategien

    • Serverseitiges Page Caching, Object Cache (z. B. Redis), Fragment Caching für dynamische Bereiche.
    • Bild-Pipeline: Responsive Images, Art Direction, On-the-fly-Optimierung; Lazy Loading und Preload/Prefetch.
    • Plugin-Diät: so wenig wie nötig, so spezifisch wie möglich; regelmäßige Updates und Sicherheits-Patches.
    • Für WooCommerce: Cache-bewusste Filter/Suche, asynchrones Rendering, gezielte Ausnahmen für Warenkorb/Checkout.

Diese Maßnahmen vermeiden technische Schulden, senken Ladezeiten spürbar und schaffen die Basis für SEO- und Kampagnenerfolg.

Deployment, Handover und Teilprojekte: reibungslos zusammenarbeiten

Für einen stressfreien Go-live und eine nachhaltige Übergabe setzen wir auf klar definierte DevOps- und Enablement-Prozesse:

  • Staging/Live und Git-Flow

    • Versionierung mit Git-Flow: feature/ → develop → release/ → main; Hotfixes über hotfix/*.
    • Pull Requests mit Code-Review, automatisierten Tests und Lintern; Build-Pipeline für Theme/Blocks.
    • Deployments per CI/CD auf Staging und – nach Abnahme – auf Live, mit Zero-Downtime-Strategien.
    • Daten-/Medienmigrationen über gesicherte Prozesse, Backup- und Rollback-Plan.
  • Handover an die Agentur

    • Redaktionsschulung: zielgruppengerecht für Beraterinnen, Projektmanager, Content-Teams. Fokus auf Komponentenlogik, Medienpflege, SEO-Felder, Übersetzungsabläufe.
    • Dokumentation: technische Doku (Architektur, Blöcke, Felder, Hooks), Redaktionshandbuch, Styleguide der Komponenten.
    • Rollen & Rechte: fein granulierte Capabilities (Editor, Autor, Übersetzer, Shop-Manager), Freigabe-Workflows, Audit-Logs.
  • Zusammenarbeit in Teilprojekten mit vorhandenen Dev-Teams

    • Wir übernehmen klar abgegrenzte Pakete: z. B. Block-Bibliotheken, WooCommerce-Templates, Performance-Audits, Tracking-Implementierung, Accessibility-Remediation.
    • Saubere Schnittstellen: Coding-Guidelines, gemeinsame Lint/Format-Configs, Branch-Strategien, Review-Absprachen.
    • Wissenstransfer: Pair Programming, PR-Reviews, technische Workshops – damit Ihr Team dauerhaft profitiert.
  • Typische Fallstricke – und wie Sie sie vermeiden

    • Unklare Breakpoints und fehlende Mobile-States: definieren Sie früh ein responsives Raster inklusive Verhalten für Edge-Cases.
    • „Alles ist möglich“-Editor: setzen Sie Grenzen über Design-Tokens und Block-Voreinstellungen, um Markenbild und Performance zu wahren.
    • Späte Content-Realität: testen Sie Komponenten früh mit realistischen Textlängen, Bildern und Sonderzeichen.
    • Plugin-Wildwuchs: vereinbaren Sie eine Plugin-Policy; priorisieren Sie Core-nahe Lösungen und evaluierte Add-ons.
    • Fehlende Redirect-Strategie beim Relaunch: erstellen Sie früh eine 301-Matrix und messen Sie nach dem Go-live.
    • Consent nachträglich: planen Sie Tracking und Consent von Anfang an, inklusive Datenlayer und Event-Konzept.
    • Keine QA-Zeit: reservieren Sie dedizierte Puffer für Tests, Barrierefreiheitsprüfungen und Performance-Optimierungen.

Mit dieser Struktur wird aus Ihrem Figma-File ein performantes, wartbares WordPress-Theme, das Ihr Team effizient bedienen kann. JAR Media setzt die technischen Leitplanken, damit Ihre Agentur Inhalte sicher einpflegt und an Ihre Endkundschaft weiterreicht. Die Abrechnung erfolgt transparent auf Stundenbasis (95 € Entwicklung, 105 € Beratung), wir arbeiten agil und ausschließlich für Projekte in Deutschland – zuverlässig, messbar und auf Augenhöhe.

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