Playbook für Agenturen: Reibungslose Verzahnung mit JAR Media von Design bis Go-live

03.02.2026
Dieser Beitrag zeigt Agenturen ein praxiserprobtes Playbook für die nahtlose Zusammenarbeit mit JAR Media: klare Rollen, eindeutige Artefakte und ein strukturierter Handover von Figma/Zeplin in Git und Issue-Tracking. Versionierte API-Verträge und sauber definierte Content-Modelle (WordPress, Shopware, Shopify, optional headless) ermöglichen Frontend-Teams eine zügige Umsetzung ohne Blocker. Der agile Sprint-Workflow mit Definition of Ready und Definition of Done sorgt für Planbarkeit; Burn-downs, Forecasts sowie Stundensätze von 95 € je Entwicklerstunde und 105 € je Beraterstunde gewährleisten transparente Budgetsteuerung. Verbindliche Qualitätsstandards zu Performance, Barrierefreiheit, SEO und DSGVO sowie EU/DE-Hosting und Checklisten führen zu schnellen, sicheren Launches und stabiler Weiterentwicklung. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Agenturen und Reseller mit Projekten in Deutschland.

Wenn Ihr Team das Frontend gestaltet und JAR Media das Backend umsetzt, entsteht die effizienteste Zusammenarbeit dort, wo Klarheit herrscht. Ziel ist, Ihr visuelles Konzept 1:1 in eine robuste, skalierbare technische Basis zu überführen – ohne Reibungsverluste zwischen Design, Content und Technik.

  • Rollen und Verantwortlichkeiten

    • Agentur: UX/UI-Konzept, visuelle Komponenten, Content-Strategie, SEO-Guidelines, Freigabe von CX und Funnel. Optional eigenes Frontend-Team für die Template-Umsetzung.
    • JAR Media: Backend-Architektur, API-Integration, CMS/Shop-Setup, Content-Modelle, Datenmigration, Build-/Deploy-Pipelines, QA und Performance/Accessibility-Prüfungen. Bei Bedarf technische Beratung und Frontend-Integration auf Basis Ihrer Komponenten.
    • Gemeinsame Rolle: Product Ownership (Anforderungen priorisieren, Akzeptanzkriterien, Go-live-Entscheidung).
  • Artefakte, die den Übergang sichern

    • Design-Tokens: Farben, Typografie, Spacing, Radius, Shadow, Z-Index, Motion – als zentrale Quelle, bevorzugt maschinenlesbar (z. B. JSON) und abbildbar als CSS-Variablen.
    • Komponentenbibliothek: Dokumentierte UI-Bausteine mit Zuständen (Hover, Disabled, Error), Varianten und Responsivitätsregeln. Hinweis auf Barrierefreiheit (Focus-States, Kontrast).
    • Breakpoints: Klare Definitionen (z. B. xs, sm, md, lg, xl) einschließlich Verhalten (Show/Hide, Stack/Wrap), Bild- und Asset-Strategie pro Viewport.
    • Accessibility- und SEO-Vorgaben: Mindestkontrast (WCAG 2.1 AA), Tastaturnavigation, ARIA-Rollen, semantische Headings, Meta-/Open-Graph-Standards, strukturierte Daten (Schema.org).

Mit dieser Basis kann JAR Media die Backend-Logik, Datenmodelle und Schnittstellen exakt auf Ihre Frontend-Realität zuschneiden – für schnelle, saubere Launches ohne Überraschungen.

Übergabeprozess: von Figma/Zeplin in Git/Jira, plus API-Verträge und Content-Modelle

  • Figma/Zeplin → Git/Jira

    • Design-Export: Token-Datei, Komponenten-Übersicht, Seiten-/Template-Landkarte, Redlines/Specs und Asset-Liste (Icons, Illustrationen, Bilder) inklusive Formaten und Lizenzhinweisen.
    • Jira-Struktur: Epics pro Feature-/Seitenkomplex, User Stories mit Akzeptanzkriterien, Definition of Ready (DoR) je Story und verlinkten Figma-Frames. Bugs/Tasks getrennt triagieren.
    • Git-Setup: Repositories für Backend und optional Frontend, Branch-Naming-Konvention (z. B. feature/-, bugfix/-), Pull-Request-Templates, Code-Owner-Regeln, Protected Branches, automatisierte Checks (Linter, Tests, Build).
    • Environments: Dev/Staging/Production mit klarer Datenpolitik (anonymisierte Staging-Daten), Feature-Flags und Traceability von Jira-Issues zu Commits.
  • Klare API-Verträge

    • OpenAPI/Swagger: Versionierte Spezifikation, verbindliche Request-/Response-Schemata, Fehlercodes, Pagination/Filtering, Auth (z. B. OAuth2, JWT).
    • Mocking/Contract Testing: Frühe Mocks für Frontend-Tests; Contract-Tests, die Builds brechen, wenn das Schema verletzt wird.
    • Versionierung & Deprecation: SemVer, Change-Logs, Deprecation-Perioden mit Kommunikation in Jira.
  • Content-Modelle für CMS/Shop

    • WordPress: Custom Post Types, Custom Taxonomies, ACF/Block-Varianten oder Gutenberg-Blocks, saubere Trennung von Präsentation und Inhalt, wiederverwendbare Module statt freiem WYSIWYG.
    • Shopware: Erlebniswelten, dynamische Produktgruppen, Custom Entities/Fields; saubere SEO-Felder, Feed-/PIM-Schnittstellen.
    • Shopify: Metafields/Metaobjects, Sections & Blocks, Internationalisierung; Grenzen des Theme-Editors früh berücksichtigen.
    • Headless-Option: Falls gewünscht, definiert JAR Media Content-Schemata so, dass API-first funktioniert (z. B. WP + REST/GraphQL, Shopware Store-API, Shopify Storefront API).

Das Ergebnis sind stabil definierte Schnittstellen, die Ihr Frontend-Team zügig konsumiert – ohne Blocker durch ungeklärte Datenstrukturen.

Sprint-Workflow, DoR/DoD und transparente Budgetsteuerung

JAR Media arbeitet agil mit klaren Spielregeln, sodass Sie Planungssicherheit gewinnen und dennoch flexibel auf Änderungen reagieren können.

  • Definition of Ready (DoR)

    • Story-Ziel, Akzeptanzkriterien, verlinkte Designs/Prototypen, API- oder Content-Schemata, Abhängigkeiten und Testdaten sind vorhanden.
    • Aufwand ist grob geschätzt; Risiken sind benannt.
  • Definition of Done (DoD)

    • Code im Main-Branch, Review bestanden, automatisierte Tests grün, Dokumentation aktualisiert, Akzeptanzkriterien erfüllt, Lighthouse-/A11y-Schwellenwerte erreicht, Deploy auf Staging und Abnahme durch Agentur.
  • Taktung und Kommunikation

    • Wöchentliche Stand-ups (30 Min): Fortschritt, Blocker, Nächste Schritte.
    • Sprint-Planung (alle 1–2 Wochen): Priorisierung, Schätzung, Kapazität.
    • Review/Demo: Funktionsabnahme anhand Akzeptanzkriterien.
    • Retro: Prozess-Feinjustierung für noch schnellere Iterationen.
  • Schätzungen, Burn-downs und Budget

    • Stundensätze: 95 € pro Entwicklerstunde, 105 € pro Beraterstunde.
    • Initiale Budget- und Kostenschätzung je Epic/Release; tägliche Zeiterfassung, Burn-down-Charts und Forecast geben Transparenz.
    • Change-Handling: Neue Anforderungen werden als separate Stories/Changes bewertet, geschätzt und nach Budgetfreigabe eingeplant – keine stillen Budgetüberschreitungen.
  • Zusammenarbeit mit bestehenden Dev-Teams

    • JAR Media kann komplette Teilpakete übernehmen (z. B. API, Zahlungsintegration, Migration) oder eng mit Ihren Entwicklern in gemeinsamen Repos und Boards arbeiten.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Agenturen und Reseller mit Projekten in Deutschland; die Abrechnung erfolgt auf Stundenbasis mit vorheriger Budgetplanung und laufender Transparenz.

Qualität, Performance, DSGVO & Hosting: Standards und Checklisten für den sicheren Launch

  • Performance- und A11y-Standards

    • Core Web Vitals: LCP < 2,5 s, CLS < 0,1, INP < 200 ms (Zielwerte). Maßnahmen: Code-Splitting, HTTP/2/3, Bildoptimierung (AVIF/WebP, responsive images), Lazy Loading, Preload/Preconnect, Caching/CDN, serverseitiges Rendering wo sinnvoll.
    • Accessibility (WCAG 2.1 AA): Semantik, Fokus-Management, sichtbare Fokus-Indikatoren, ausreichender Kontrast, Tastaturnavigation, sinnvolle Alt-Texte, ARIA nur dort, wo erforderlich. Automatisierte Prüfungen (axe) plus manuelle Tests mit Screenreader.
  • SEO-Grundlagen

    • Saubere URL-Struktur, Meta-Tags, strukturierte Daten (Schema.org), XML-Sitemaps, robots.txt, Canonicals, Pagination-Logik, hreflang bei Mehrsprachigkeit, 404/410-Handling, saubere Redirect-Matrizen bei Relaunch.
  • DSGVO, Tracking-Setup und AVV

    • Consent Management Platform (CMP) mit Opt-in vor Setzen nicht notwendiger Cookies; differenzierte Kategorien (Marketing/Analytics).
    • IP-Anonymisierung, Datenminimierung, begrenzte Aufbewahrung; Server-Side-Tagging optional mit klarer Rechtsgrundlage.
    • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) mit allen Dienstleistern, Auftragsverarbeiterverzeichnis, TOMs (technisch-organisatorische Maßnahmen).
    • Internationaler Datentransfer nur mit geeigneten Garantien; vorzugsweise Hosting/Tools mit EU-/DE-Datenhaltung.
  • Hosting- und Betriebs-Empfehlungen

    • EU/DE-Hosting, TLS by default, HSTS, regelmäßige Backups (getestete Restores), WAF/CDN, Monitoring/Alerting, Logging mit Datensparsamkeit, Rollback-Strategien.
    • Staging- und Preview-Umgebungen mit Zugangsschutz; Infrastructure-as-Code für reproduzierbare Setups; Patch-Management für CMS/Shop und Plugins/Apps.
    • Shop-Spezifika: Zahlungsanbieter-Integration (SCA), Lager-/Steuerlogik, rechtssichere Checkouts (Widerruf, AGB, Impressum), PDF-Rechnungen, GoBD-Aspekte.
  • Praxisnahe Checklisten

    Handover-Checkliste (Design → Dev)

    • [ ] Vollständige Design-Tokens (Maschinenlesbar + Dokumentation)
    • [ ] Komponentenbibliothek mit Zuständen und Responsivitätsregeln
    • [ ] Breakpoints, Raster und Bildgrößen definiert
    • [ ] Accessibility- und SEO-Vorgaben dokumentiert
    • [ ] Figma-/Zeplin-Links pro Story, Asset-Lizenzen geklärt
    • [ ] Content-Typen, Felder und Beispielinhalte abgestimmt

    API- und Content-Checkliste

    • [ ] OpenAPI-Spezifikation versioniert, Mock verfügbar
    • [ ] Authentifizierung/Autorisierung definiert
    • [ ] Fehlercodes und Limits dokumentiert
    • [ ] Content-Modelle (WP/Shopware/Shopify) final, Migrationsplan vorhanden
    • [ ] Testdaten (anonymisiert) für Dev/Staging bereitgestellt

    Go-live-Checkliste

    • [ ] DoD erfüllt, UAT freigegeben, Redirect-Matrix umgesetzt
    • [ ] Core Web Vitals auf Staging/Produktiv im Zielbereich
    • [ ] A11y-Checks (automatisiert + manuell) bestanden
    • [ ] CMP aktiv, Tracking nur nach Einwilligung, AVV geschlossen
    • [ ] Backups/Restore getestet, Monitoring/Alerting aktiv
    • [ ] Incident-Plan, Ansprechpartner und SLAs definiert

Mit diesem Playbook verzahnen Sie Frontend und Backend ohne Reibungsverluste: Ihr Team liefert das visuelle Erlebnis, JAR Media sorgt für technische Exzellenz – von stabilen APIs und sauberen Content-Modellen über belastbare Sprints und transparente Budgets bis hin zu Performance, Barrierefreiheit und Compliance. So wird der Launch schnell, sauber und sicher – und die Weiterentwicklung danach ebenso.

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