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Februar 2017

Das richtige CMS finden - So geht's

Tag für Tag sind Sie dazu gezwungen Entscheidungen zu treffen. Die einen für sich selbst, die anderen für Ihre Liebsten daheim. Aber auch für Ihre Kunden. Manche Entscheidungen treffen Sie rein aus Ihrem Bauch heraus, andere wiederum klar überlegt. Und das macht den großen Unterschied aus.

Heute bekommen Sie wertvolle Informationen, wie Sie die richtigen Entscheidungen für Ihre Kunden treffen werden.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Kunde ruft an. Zufälligerweise hat er sogar eine Anfrage und möchte ein neues Projekt mit Ihnen durchsprechen. Er möchte eine neue Webseite für sein Unternehmen, da die jetzige schon einige Jahre alt ist. Ein solcher Anruf gehört zu Ihrem täglich Brot. Sie wissen genau wie Sie nun vorgehen müssen, um alle relevanten Daten für eine Angebotserstellung zu bekommen. Sicherlich werden Sie Ihren Kunden Fragen stellen wie:

• Sollen alte Inhalte übernommen oder neu entwickelt werden?
• Ist Bildmaterial vorhanden?
• Gibt es spezielle Wünsche oder Anforderungen, die an die neue Webseite gestellt werden?
• Möchten Sie die Pflege der Seite selbst übernehmen? Welches CMS ist gewünscht?
• …

Viele der genannten Punkte können Sie aufgrund Ihrer Erfahrung selbst mit dem Kunden abklären. Bei technischen Dingen wird es manchmal etwas schwieriger. Welches CMS bieten Sie Ihren Kunden an? Nun, das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wenn Sie eine Vorliebe für TYPO3 haben, dann haben Sie Ihre Wahl bereits getroffen. Es könnte allerdings auch sein, dass Ihr Kunde den Wunsch äußert, die neue Seite in einem Joomla! umzusetzen, womöglich weil er sich darin gut auskennt. Dann ist auch hier die Entscheidung gefallen.

Das sollte aber nicht Ihr Anspruch sein!

Machen Sie bitte nicht den Fehler und versuchen jede Webseite mit ein und demselben CMS umzusetzen! Es bringt Ihnen und Ihrem Kunden nichts, wenn beispielsweise das Frontend, also das, was Sie tatsächlich sehen, Top aussieht, aber das Einpflegen von Inhalten im Backend einen enormen Aufwand mit sich bringt. Beraten Sie Ihren Kunden. Machen Sie das CMS anhand des Anspruchs an die eigentliche Webseite fest.

Für kleine bis mittlere Webseiten können Sie zum Beispiel WordPress empfehlen. Der Kunde kann seine Inhalte schnell und einfach selbst pflegen. Die Menüstruktur ist verständlich und übersichtlich aufgebaut. Für eine kostengünstige Variante bietet WordPress tausende von fertigen Themes und PlugIns, welche nur darauf warten gekauft und angepasst zu werden. Ein Designer kommt hier natürlich auch auf seine Kosten. Individuell gestaltete Designs können genauso gut in das CMS eingebaut werden. Auch die Entwicklung für mobile Geräte ist mit WordPress möglich.

Soll es eine größere Webseite mit oder ohne Datenbankanbindung oder hunderten von Unterseiten werden, können Sie ganz entspannt zu TYPO3 greifen. Dieses CMS kommt sehr oft bei Seiten mit vielen Darstellungsblöcken, Modulen und Unterseiten zum Einsatz. Auch ein länderübergreifender Einsatz durch die Möglichkeit von Mehrsprachigkeit ist hier gegeben. Allerdings sollten Sie bei TYPO3 darauf achten, dass Ungeübte meistens noch eine kleine Schulung für die Inhaltspflege benötigen, da die Menüstruktur im Gegensatz zu WordPress sehr komplex gestaltet ist.

Diese kleine Exkursion in die Welt der o.g. CMS soll Ihnen als Anreiz dienen, erst die Bedürfnisse und den Anspruch Ihrer Kunden herauszufinden und dann eine Empfehlung auszusprechen.

Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie einen Techniker mit in Ihre Kundengespräche. Wir sind Ihnen dabei gerne behilflich, auch White-Label.

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