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Februar 2014

TYPO3 oder Wordpress?
Agenturen im CMS-Dschungel.

Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Wahl eines geeigneten Content-Management-Systems für Ihre Kunden ankommt.

„TYPO3, sonst nichts!“. Viele Berater in den Agenturen kennen das. Der Kunde schwört auf das bekannte Content-Management-System (CMS) für Webseiten - auf Deutsch: Inhaltsverwaltungsystem - und lässt der Agentur dabei wenig Gestaltungsspielraum. Oft ist der Einsatz der lizenzfreien Software TYPO3 eine zentrale Grundvoraussetzung für den Gewinn des Etats. Doch ist dieses System stets die beste Lösung für Ihre Kunden?


Keine Frage: TYPO3 ist sehr beliebt, weil es auf Grund der guten Skalierbarkeit und der frei-modifizierbaren Systemarchitektur eine hohe Investitionssicherheit bei wirklich großen Webseiten gewährleistet. Das System kommt oft bei performanzkritischen und Websites mit vielen Darstellungsblöcken, Unterseiten und Modulen zum Einsatz. Es ist aber vor allem bei kleineren Webseiten nicht immer die beste Wahl: Die Verwaltungsoberfläche erfordert viel technisches Verständnis und ist mit einer großen Anzahl an Buttons und Optionen übersäht. Des Weiteren ist das Editieren über das Frontend zum Großteil nur sehr schlecht bis gar nicht möglich.

Neben TYPO3 gibt es weitere, etablierte Content-Management-Systeme. Alle nachfolgend vorgestellten Systeme sind ebenfalls als lizenzfreie Open-Source-Software erhältlich. Die weite Verbreitung der Systeme und die großen Entwicklergemeinden gewährleisten auch in Zukunft eine freie Wahl des Dienstleisters, sowie hohe Sicherheitsstandards.

Wordpress sollte immer dann in Betracht gezogen werden, wenn das Hauptmerkmal der Webseite ein Blog/Weblog ist, d.h. der Anteil der zu datierenden Inhalte gegenüber den „Immer-Da-Inhalten“ (z.B. Impressum, Informationstexte, etc.) überwiegt. Darüber hinaus lässt sich der Weblog einfach pflegen und auf den aktuellsten Stand bringen. Für viele sehr kleine Webseiten (Low-Budget) ist Wordpress außerdem auch die richtige Wahl, da das System einen sehr geringen Konfigurationsaufwand bei der Erstinstallation benötigt.

Soll es aber eine kleine, dynamische und überschaubare Webseite mit veränderlichen Inhalten sein, so kann auf Joomla! zurückgegriffen werden. Hier gibt es einen besonderen Vorteil: Benutzer können Inhalte ohne großes Fachwissen über das Frontend, bzw. die für den User sichtbare Webseite verändern, ohne sich in eine komplizierte Administrationsoberfläche einarbeiten zu müssen. Jedoch wird die Inhaltsverwaltung bei größeren Projekten relativ schnell unübersichtlich, selbst wenn man entsprechende Hilfserweiterungen installiert.

Ein weiteres gängiges CMS ist Drupal. Als modulares System funktioniert Drupal nach dem Baukastenprinzip und wird meistens bei Inhalten in sehr strukturierter Anordnung eingesetzt. Es können zahlreiche Erweiterungen miteinander kombiniert werden, sodass auch komplexe Anwendungen schnell und einfach realisiert werden. Mit diesem System können kleinere Webpräsenzen / umfangreiche oder komplexe Community-Plattformen schnell und qualitativ hochwertig realisiert werden.


Eines sollte Ihnen aber immer klar sein: die Auswahl an Content-Management-Systemen ist sehr groß und insbesondere für weniger technisch-affine Kundenberater oder Designer schwer zu argumentieren.

Als erfahrene technische Berater und Programmierer komplexer Onlineprojekte stehen wir Ihnen bei der Auswahl und Umsetzung der richtigen CMS-Lösungen zur Seite. Selbstverständlich völlig unsichtbar für Ihren Kunden, wenn Sie es wünschen.

Sprechen Sie uns einfach unverbindlich an!
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